Ölhydraulische Pressen sind für Hobbymesserschmiede viel zu teuer. Für uns eine Marktlücke.

Ölhydraulische Pressen, kosten ein Vermögen und sind zudem für das Schmieden von Messern und Kunst zu langsam einfache weil die geringe zugeführte Energie in kW für ein rasches Arbeiten nicht reicht. Dies einfach weil die Ölhydraulik ein bedeutender finanzielle Aderlass für den Pressenhersteller ist und die hohen Anschaffungskosten gelten insbesonders   für die E-Motoren mit Leistung nahe 10 kW und darüber.

Wenn Sie eine ölhydraulische Werkstattpresse kaufen da ist der E-Motor fix in der Maschine eingebaut und nicht Sie entscheiden welche Leistung die Presse haben soll sondern dafür hat sich bereits der Hersteller entschieden. Wenn aber die Presse wasserhydraulisch ist und über handelsübliche Hochdruckreiniger angetrieben wird dann entscheiden Sie welche Leistung die Presse haben soll und wählen den geeigneten Hochdruckreiniger

Da wir uns mit klarwasserhydraulische Antrieben seit über 40 Jahren befassen und auf die Fertigung von entsprechenden Zylindern spezialisiert sind haben wir die Möglichkeit  für Kunst und Damaszener-Messerschmiede günstig Pressen an zu bieten, einfach weil Wasser statt Hydrauliköl  genannte Pressen wesentlich preiswerter und schneller macht.

Der Antrieb  zum Beispiel kostet nur Bruchteile herkömmlicher ölhydraulischer Komponenten..

Hochdruckreiniger mit Bezinmotor mit 10 kW Leistung bekommt man schon  unter 1000,00 €.  Wegen der Dünnflüssigkeit des Wassers kann der Benzinhochdruckreiniger auch in 20 m Entfernung außerhalb der Betriebsstätte laufen. Das ist mit Ölhydraulik nicht möglich. Übrig bleibt bei Ölhydraulik nur der Antrieb mit E-Motor und so ein Aggregat mit eingebauten Ventilen und Bypass und so weiter kostet ein Vielfaches. Hat der Kunde bereits einen Hochdruckreiniger dann entfallen die Kosen des Antriebes.

Als Wasservorratsbehälter dient bei uns ein Mörteleimer aus dem Baumarkt. Ölhydraulische Behälter sind zum Beispiel aus Stahl und haben so ihren Preis. Und bei genannter Leistung braucht es auch eine Menge Öl  und das kostet.

Ist die Presse immer noch zu langsam, dann kann man einen zweiten Hochdruckreiniger parallel dazuschalten. Der Druck erhöht sich zwar nicht, aber es summieren sich die Förderleistungen. Der zweiter Hochdruckreiniger muss nicht das gleiche Modell und Fabrikat sein.

Seit der Jahrtausendwende produzieren wir wasserhydraulische Holzspalter, was im Grunde auch nur Pressen sind und können Leistung, Preise und Zuverlässigkeit bieten wie sie mit Ölhydraulik niemals möglich wäre. 

Klarwasserhydraulik hat gegenüber Ölhydraulik noch weitere Vorteile, auch preislich.

Lassen wir den Umwelt- und Brandschutz bei Seite und gehen auf die technischen und preislichen Vorteile ein.

Klarwasserhydraulik ist nicht unsere Erfindung, es gab sie lange vor der Ölhydraulik. Unser Verdienst ist, das wir die Klarwasserhydraulik so preiswert anbieten können, das unsere Werkstattpressen und Holzspalter  den ölhydraulischen Pedanten die Stirn bieten können. Das Um und Auf dabei sind die Zylinder und Ventile. Übliche Zylinder für die Klarwasserhydraulik sind zur Gänze aus rostfreiem Edelstahl und werden vorwiegend in der Pharmaindustrie in der Lebensmittelindustrie und so weiter eingesetzt. Rostfrei muss aber nur sein was mit Wasser in Kontakt ist. Für Anwendungen wie Forsttechnik und Werkstattmaschinen reicht es wenn nur die inneren Flächen rostfrei sind, mag die rostfreie Schicht auch noch so dünn sein. Und auch nicht immer ist Edelstahl für die restlichen Komponenten notwendig. Edelstahl gilt für die Laufflächen der Zylinder, ansonsten bieten sich Aluminium, Messing und verschiedene Kunststoffe an. Bei Kunststoffen ist in der Wahl etwas Vorsicht geboten, denn alle Kunststoffe, Exoten wohl nicht, nehmen Wasser auf und quellen an, vergrößern also das Volumen. Also PA sollte man tunlichst vermeiden, es quillt nicht nur stark an, sondern wird auch weicher. Dank der wesentlich höheren Fluidität des Wassers können  bei  Schläuchen, Armaturen und Ventilen die Durchflussquerschnitte sehr klein gehalten werden, und wenn diese klein sind dann werden auch genannte technische Teile kleiner und kosten so weniger. Es bedeutender Kostenfaktor der Ölhydraulik ist nicht nur das Öl allein, sondern auch der Ölbehälter aus Stahl. Bei der Klarwasserhydraulik reicht statt des Stahlbehälters ein Mörteleimer aus dem Baumarkt.

Unsere spezielle Zylindertechnik.

Wie gesagt, nur die Kontaktflächen mit Wasser müssen rostfrei sein. So nehmen wir handelsübliche Stahlrohre  wie sie für ölhydraulische Zylinder angeboten werden und schieben in diese dünnwandige Rohre als rostfreiem Edelstahl ein. Es handelt sich um drückgewalzte Rohr dessen Oberfläche sehr glatt und durch verdichten sehr hart wird. Üblich sind Drückwalzmaschinen mit drei Walzen, die auf einem Dorn ein kurzes Rohrstück durch Walzen soweit strecken dass das fertige Rohr um ein Vielfaches länger wird als der Rohling. Ein Hersteller solcher Maschinen ist zum Beispiel Leifeld, auf dessen Portal finden Sie mehr Infos zum Verfahren.

Fläche gehohnt, für Wasser nicht geignet
Fläche glattgewalzt, ideal für Klarwasserhydraulik
Stahlrohr mit eingezogenem Inles.
Beispiel von Inles aus unserem Lagerbestand, max. bis 250 mm Durchmesser.

Hochdruckreiniger nicht nur preiswerter sondern auch besser als die ölhydraulischen Zahnradpumpen.

Unser Warmumformpressen sind für max. 310 bar ausgelegt, auf Anfrage auch für höhere Drücke. 200 bar sind für die Ölhydraulik eine beliebte Leistungsgrenze denn das erlaubt den Einsatz preiswerter Zahnradpumpen, schlechter Wirkungsgrad und geringe Lebensdauer interessiert die Hersteller nicht. Diesbezügliche Nachteile kommen erst nach Jahren zum Vorschein. Bei Holzspaltmaschinen ist dies immer der Fall, von Ausnahmen abgesehen. Die Zahnräder der Zahnradpumpen dürfen das Gehäuse nur geringfügig berühren . Aber je heißer und dünnflüssiger das Öl wird um so mehr fließt es seitlich der Zähne wieder zurückfließt. Auch die Lebensdauer von Zahnradpumpen ist nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Will man hingegen Pumpen ohne die Nachteile der Zahnradpumpe, wählt man Kolbenpumpen, diese kosten halt merklich mehr. Kolbenpumpen sind für die Förderung von Flüssigkeiten und auch Gasen weitaus die beste Lösung.Hochdruckreiniger verwenden nur Kolbenpumpen, selbst die Reinigungsgeräte aus dem Baumarkt. Und dank der Dünnflüssigkeit des Wassers sind die inneren Bohrungen und Ventile viel kleiner als bei den ölhydraulischen Pedanten und so sind die Pumpen selbst auch viel kleiner. Das bedeutet weniger Material und weniger Herstellungskosten. Weiterhin werden Hochdruckreiniger in Stückzahlenproduziert wovon die Ölhydraulik nur träumen kann.

Hochdruckreiniger haben als Standardausrüstung einen Druckschlauch von 10 m und mehr. Dies geht weil Wasser so dünnflüssig ist, das es sich ohne merklichen Druckverlust durch lange Leitungen pressen lässt.

So muss ein Hochdruckreiniger zum Antrieb einer Maschine, in unserem Fall sind es Holzspalter und Freiformschmiedepressen, nicht nebenan stehen sondern kann in 10 m und mehr Entfernung laufen. Ist der Schlauch dafür zu kurz, kann man ihn durch Anschluss eines weiteren Druckschlauches verlängern. Und wenn der Hochdruckreiniger außerhalb der Betriebsstätte laufen kann, dann kann es auch ein Benzinhochdruckreiniger sein. 

Bitte nicht falsche Schlüsse ziehen, denn unverzüglich kommt bei Hochdruckreinigern der Gedanke des Wasserverbrauchs, üblicherweise schließt man ja den Hochdruckreiniger an der Hausleitung an. Unsere Maschinen laufen im geschlossenen Kreislauf, ein Gartenschlauch bringt das Wasser von der Freiformschmiedepresse zum Vorratsbehälter zurück. Die Reinigungsfunktion des Hochdruckreinigers bleibt voll erhalten. Dann entnehmen Sie das Wasser aus der Hausleitung oder Regentonne und schließen statt der Presse die Sprühlanze an.